Japan könnte durch Rückgang chinesischer Touristen 2 Billionen Yen verlieren
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China-Japan-Spannungen könnten Tourismus in Japan schädigen, warnt Ökonom Kumano vor wirtschaftlichen Verlusten durch Reiseabsagen.
Japan könnte laut jüngsten Warnungen eines Wirtschaftsexperten mit erheblichen Verlusten von über zwei Billionen Yen konfrontiert werden, falls die Zahl der chinesischen Touristen aufgrund der missverständlichen Äußerungen des japanischen Premierministers Sanae Takaichi zu Taiwan stark sinkt.
Hideo Kumano, der Chefökonom des Dai-ichi Life Research Institute in Tokio, betonte in einem Interview, dass ein anhaltender Spannungszustand in den Beziehungen zwischen China und Japan über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr großen Schaden für den japanischen Tourismussektor sowie für die lokalen Wirtschaften verursachen könnte.
Nach den deutlichen Protesten aus China, die durch Takaichis Kommentare zu Taiwan ausgelöst wurden, sind bereits zahlreiche Flugstornierungen verzeichnet worden, wobei mindestens 491.000 Stornierungen gemeldet wurden, nachdem China seinen Bürgern von Reisen nach Japan abgeraten hat.
Zusätzlich zu diesen Entwicklungen hat die japanische Regierung ein umfangreiches Konjunkturpaket genehmigt, um die mit hartnäckiger Inflation und US-Zöllen kämpfende Wirtschaft zu unterstützen.
Kumano äußerte jedoch, dass die vermeintlich positiven fiskalischen Anreize, die während der Inflationskrise eingeführt werden, letztlich kontraproduktiv sein dürften, da sie zu einer weiteren Abwertung des Yen und einem Anstieg der Preise führen könnten.
Die japanische Regierung sieht sich mit der Herausforderung konfrontiert, dass die erhöhten Steuereinnahmen nicht ausreichen, um die Differenz zwischen Einnahmen und Ausgaben zu decken, was sie zwingt, auf fiskalische Maßnahmen zurückzugreifen.
Diese Abhängigkeit von zusätzlichen Staatsanleihen wird voraussichtlich die langfristigen Zinssätze erhöhen und somit ein zusätzliches Abkühlen der bereits angeschlagenen japanischen Wirtschaft zur Folge haben.
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